Vor Duell beim FCN: Wolfsburg mit vielen Ausfällen

Vor dem Spitzenspiel der 2. Bundesliga stehen sowohl der 1. FC Nürnberg als auch der VfL Wolfsburg hoch im Kurs.

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Foto: DO IT NOW Media

Viel Lob

Nach der Länderspielpause empfängt der 1. FC Nürnberg zu Hause den VfL Wolfsburg. Das Duell zwischen dem FCN und dem Bundesligaabsteiger wird zugleich das Topspiel am Samstagabend sein. Durchaus zu Recht. Schließlich gelang dem Club ein nahezu makelloser Start in die Spielzeit und die Gäste gelten nach wie vor als großer Favorit.

Diese Sichtweise hat sich auch innerhalb der Profis der 2. Bundesliga herumgesprochen. „Gegenwärtig bin ich vom 1. FC Nürnberg sehr positiv beeindruckt, weil er sehr attraktiven Fußball spielt“, äußerte sich beispielsweise Daniel Hanslik, Stürmer vom Ligakonkurrenten VfL Bochum, gegenüber der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen lobend über die Mannschaft von Miroslav Klose: „Großer Favorit ist aber immer noch der VfL Wolfsburg. Von der individuellen Qualität ihrer Spieler her müssen sie eigentlich aufsteigen.“

Einige Ausfälle

Nicht nur beim FCN sind mit beispielsweise Mohamed Ali Zoma oder Adam Markhiyev wichtige Leistungsträger derzeit mit ihren Nationalteams unterwegs. Auch bei den Wolfsburgern fehlen Stammspieler wie Joakim Maehle und Alexander Bernhardsson. Insgesamt acht Länderspieler stellt der VfL derzeit ab.

Diese sind bis zum Duell in Nürnberg sicher wieder dabei. Zweifel besteht aber bei zwei weiteren prominenten Namen. Sowohl Mattias Svanberg als auch Elvis Rexhbecaj mussten ihre Reisen zur Nationalmannschaft verletzungsbedingt absagen, berichtet die Braunschweiger Zeitung. Svanberg hat Probleme am Sprunggelenk, Rexhbecaj Beschwerden am Fuß.

Beide Mittelfeldspieler werden deshalb auch beim am Donnerstag anstehenden Testspiel gegen den Drittligisten TSV Havelse fehlen. Für Havelse spielt hingegen mittlerweile Eryk Grzywacz, der sowohl in Wolfsburg als auch beim Club eine Vergangenheit besitzt – er war in den vergangenen eineinhalb Jahren vom VfL nach Nürnberg verliehen. Im Sommer verpflichteten ihn aber Olaf Rebbe – der als Sportdirektor ebenfalls bei beiden Vereinen aktiv war – und Holstein Kiel.

Die Störche verliehen Grzywacz auf Anhieb in die 3. Liga. Da der Mittelfeldspieler derzeit mit der polnischen U20-Nationalmannschaft unterwegs ist, wird er gegen seinen Ex-Verein nicht auflaufen können. Aus Nürnberger Sicht dürfte es ohnehin viel interessanter sein, wie lange Svanberg und Rexhbecaj noch ausfallen – und ob sie für das Spiel beim Club schon wieder eine Option sind.