„Da bin ich ehrlich…“: FCN-Leihspieler Telalovic über Zusammenarbeit mit Klose

Dennoch ist der 1. FC Nürnberg nach wie vor im Austausch mit dem Stürmer.

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Foto: DO IT NOW Media

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Der 1. FC Nürnberg weiß in der noch jungen Saison offensiv zu überzeugen. Das war beim FCN in der vergangenen Spielzeit oftmals nicht der Fall. Abgesehen von Mohamed Ali Zoma konnte keiner der Angreifer viel Werbung für sich betreiben, sodass gleich mehrere Stürmer hinter ihren und den vom Club in sie gesetzten Erwartungen zurückblieben.

Ein Beispiel hierfür ist sicherlich Semir Telalovic. Vor allem, weil er vor seinem Wechsel zum FCN beim SSV Ulm immerhin zwölfmal in einer Spielzeit in der 2. Bundesliga treffen konnte.

Nicht gematcht

Im Interview mit dem kicker äußert sich der 26-Jährige nun unter anderem über die Gründe, warum es in Nürnberg nicht klappte und er den FCN bereits nach einem halben Jahr im vergangenen Winter wieder verließ.

Ob es zwischen ihm und Trainer Miroslav Klose nicht so wirklich gepasst hatte? „Nicht so richtig, da bin ich ehrlich“, äußert er sich vielsagend. „Ich war nach meiner guten Saison in Ulm selbstbewusst nach Nürnberg gekommen und hatte mir mehr erhofft. Denn ich wusste, dass ich in der 2. Liga bestehen kann“, kam er mit großen Plänen zu den Franken.

Aus verschiedenen Gründen klappte es dann aber doch nicht, sodass er in der Liga keine einzige Torbeteiligung verzeichnete. Auch seine eigene Ungeduld nennt er im Nachhinein: „Es hat aber nicht wirklich zusammengepasst. Ich bin auch kein besonders geduldiger Spieler, sondern werde schon auch unzufrieden, wenn ich nicht spiele. Auch deshalb habe ich in diesem Sommer den Wechsel nach Essen forciert.“

Kontakt mit Joti

In der 3. Liga bei RW Essen konnte Telalovic bis hierhin überzeugen, traf bereits fünfmal in der Liga und steht mit seiner Mannschaft auf dem dritten Platz. „Der Fußball ist in der 2. Liga strukturierter, die technische Qualität und das taktische Niveau sind höher. Was die Intensität und das Tempo angeht, sehe ich beide Ligen dagegen nah beieinander“, thematisiert er die Unterschiede der Ligen.

Da der Stürmer nach wie vor vom FCN nur verliehen ist, hat Telalovic noch immer Kontakt zu Sportvorstand Joti Chatzialexiou: „Er hat sich bei mir gemeldet und sich erkundigt, wie es läuft. Das war auch zuvor während meiner Zeit in Bielefeld der Fall. Von daher wird meine Entwicklung schon verfolgt.“

Interessant wird ohnehin, wo Telalovic in der kommenden Saison auflaufen wird. Wie die WAZ zuletzt berichtete, ist im derzeitigen Leihvertrag keine Kaufoption enthalten. Auch das Gehalt, das er beim FCN verdiente (laut Bild mehr als 400.000 Euro im Jahr), könnte für den Drittligisten zu hoch sein. Klar ist aber auch, dass bis zum Sommer noch viel passieren kann und eine Prognose zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht wäre. „Ich fühle mich hier einfach wohl, auch die Rahmenbedingungen passen“, scheint es ihm in Essen unabhängig davon zu gefallen.