„Ich habe meinen Traum leben dürfen“ – Mathenia über seine neue Rolle beim FCN

Warum der 34-Jährige beim 1. FC Nürnberg bewusst zur Nummer drei wurde.

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Foto: DO IT NOW Media

Wichtige Rolle

Auch wenn Christian Mathenia beim 1. FC Nürnberg nicht mehr der Stammtorhüter ist, nimmt er noch eine wichtige Rolle beim FCN ein. „Chris ist immer noch da als dritter Torwart und fährt immer mit, weil er ganz wichtig ist für die Kabine“, lobte Clubtrainer Miroslav Klose den Routinier erst kürzlich bei Sky.

„Mein Plan war es natürlich immer, bis zu meinem Karriereende im Max-Morlock-Stadion zu stehen und jedes Spiel zu absolvieren“, äußert sich Mathenia nun selbst im Podcast PLAN A dazu.

Bewusste Entscheidung

Der 34-Jährige betont dennoch, dass er diesen Schritt im Sommer bewusst gegangen ist und von der Nummer zwei zur Nummer drei wurde.

„Man muss auch ein bisschen mehr in die Vergangenheit reingehen“, kam die Entscheidung, ins zweite Glied zu rücken, nicht von heute auf morgen. Stattdessen war bereits bei einer Vertragsverlängerung, als Dieter Hecking noch im Amt war, ein ähnlicher Verlauf abgesprochen: „Heutzutage ist es essenziell für einen Verein, dass du auch Spieler aus dem Nachwuchs integrierst. Auf der Torwartposition haben wir es beim FCN in den letzten Jahrzehnten nicht so gut hinbekommen. Da war es für mich halt klar, dass ich diese Zeit auch damit verbinde zu sagen, Jan Reichert bekommt die Chance, ich stehe meinen Mann und unterstütze ihn bestm.“

Andere Aufgaben

„Ich werde in der Kabine immer Papa genannt. Das trifft es ein Stück weit ganz gut“, erklärt er seine Rolle innerhalb des Teams. Dabei fungiert er unter anderem als Ansprechpartner für junge Spieler und zusätzlich als Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainerteam.

Nach der aktiven Laufbahn scheint er den Job des Torwarttrainers ins Auge gefasst zu haben: „Ich mache aktuell meine B-Lizenz als Trainer. Das ist die Zulassungsvoraussetzung für meinen Torwarttrainerschein. Also da fallen neben dem Fußball auch verschiedene Aufgaben noch an, die ich zu absolvieren habe.“

Traum gelebt

Angesichts von bislang 159 Spielen in der 2. Bundesliga sowie 93 Einsätzen in der höchsten deutschen Spielklasse blickt der 34-Jährige stolz auf seine bisherige Laufbahn zurück: „Ich habe meinen Traum leben dürfen. Ich durfte erste Bundesliga spielen und bei einem großartigen Verein wie der 1. FC Nürnberg in der zweiten und ersten Liga spielen.“

Der Vertrag Mathenias läuft beim FCN noch bis 2028. Über ein Highlight am Ende der Saison würde er sich sicherlich freuen. Wenn er zwischen dem Aufstieg in die Bundesliga und dem Triumph im DFB-Pokal wählen könnte, würde er sogar Letzteres präferieren: „Das wäre nochmal so ein phänomenales Highlight für die Stadt und den Verein.“