
FC Bayern-Legende fühlt sich FCN verbunden
Mit über 500 Pflichtspieleinsätzen für den FC Bayern würde man Philipp Lahm nicht unbedingt mit dem 1. FC Nürnberg in Verbindung bringen. Schließlich gilt der 113-fache deutsche Nationalspieler als Vereinslegende bei den Münchnern. Nichtsdestotrotz offenbarte der 42-Jährige nun, dass er sich dem FCN besonders verbunden fühle.
Hoffnung auf Bundesliga-Rückkehr
In einer Diskussionsrunde in Nürnberg im Rahmen der Herbstklausur der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag sprach der ehemalige Rechtsverteidiger auch über den aktuellen Tabellenzweiten der 2. Bundesliga, wie T-Online berichtet.
Demnach hoffe Lahm, dass der „optimale Start“ des Clubs so lange wie möglich anhalte. Schließlich wünsche er sich möglichst viele bayerische Vereine in der Bundesliga.
Mit keinem anderen stand Klose so häufig auf dem Feld
Zum 1. FC Nürnberg fühle er sich besonders verbunden. Grund dafür ist wenig überraschend Trainer Miroslav Klose. Die beiden Ex-Nationalspieler wurden nicht nur 2014 gemeinsam Weltmeister, sondern spielten auch beim deutschen Rekordmeister zusammen.
In seiner Profikarriere stand Klose sogar mit keinem anderen Spieler so häufig gemeinsam auf dem Platz wie mit dem gebürtigen Münchner: 131-mal beim FC Bayern und 84-mal im DFB-Trikot. Insgesamt kommen die beiden damit auf 215 gemeinsame Partien. Tatsächlich führt Lahm Kloses Liste der häufigsten Mitspieler vor Bastian Schweinsteiger mit 204 Partien an.
Letzter Bundesligapunkt gegen FC Bayern
Insofern dürfte Philipp Lahm die weitere Entwicklung von Miroslav Kloses Trainerkarriere beim 1. FC Nürnberg genauer verfolgen. Mit dem historisch besten Start in eine Zweitliga-Saison – nie stand der Club nach sechs Spieltagen mit mehr Punkten da – sind die Franken jedenfalls auf einem guten Weg, in dieser Saison ernsthaft um die Rückkehr in die Bundesliga nach dem Abstieg 2019 mitzuspielen.
Den bis heute letzten Bundesligapunkt sammelte der FCN im April 2019, als man sich im heimischen Max-Morlock-Stadion am 31. Spieltag mit einem 1:1-Unentschieden vom späteren Meister FC Bayern trennte.

