„Hä, was ist das denn?“ – Klopp erstaunt von FCN-Eigengewächs Jeltsch

Ein „außergewöhnlicher Verteidiger“ sei der ehemalige Spieler des 1. FC Nürnberg laut dem Bundestrainer.

1. FC Nürnberg FCN VfB Stuttgart Finn Jeltsch News CLUBFOKUS
Foto: DO IT NOW Media

Von FCN-Jugend zur Nationalmannschaft

Es ist eine Nominierung, die auch den 1. FC Nürnberg stolz macht. Denn mit Finn Jeltsch schaffte es ein Eigengewächs des Clubs in die deutsche A-Nationalmannschaft. Der 20-Jährige wurde vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp für die kommende Länderspielperiode berufen. Ein Meilenstein, an dem auch der Club mit der Ausbildung des Innenverteidigers seinen Anteil hat.

Schließlich spielte der gebürtige Mittelfranke von der Jugend bis hin zu den Profis fast zehn Jahre für den FCN, ehe Anfang 2025 der Wechsel in die Bundesliga zum VfB Stuttgart folgte. Wiederum anderthalb Jahre später steht Jeltsch nun kurz vor seinem A-Länderspieldebüt, nachdem er zuvor sechsmal für die U21 des DFB, unter anderem als Kapitän, auflief.

Klopp erstaunt von FCN-Eigengewächs Jeltsch

Bei der Verkündung des Kaders zeigte sich Klopp vor allem davon erstaunt, wie viel Erfahrung der Youngster in seinem Alter bereits gesammelt hat: „Unter den Spielern, die mir nicht sofort geläufig waren, war Finn der erste, der mir aufgefallen ist. Du guckst auf die Statistik und denkst: ‚Einsätze: Hä, was ist das denn?‘“

Tatsächlich kann der Abwehrspieler trotz seiner erst 20 Jahre bereits 56 Partien für den VfB Stuttgart und 33 für den 1. FC Nürnberg vorweisen. Zahlen, die sich nicht aus Zufall ergeben, wie auch der Bundestrainer betont: „Und dann guckt man ein bisschen genauer hin und stellt fest: außergewöhnlicher Verteidiger“, lobt der 59-Jährige.

Chance auf DFB-Debüt

Nach Einschätzung des ehemaligen BVB- und Liverpool-Coaches wirke Jeltsch „sehr abgeklärt, hat eine tolle Athletik und kann kicken“. Für Klopp offenbar genügend Argumente, um mit dem Nürnberger Eigengewächs auch der nächsten Innenverteidigergeneration eine Chance geben zu wollen.

Und Jeltsch ist dabei längst nicht der Einzige: Gleich 44 Spieler berief Klopp für die kommenden vier Nations-League-Spiele und teilte sie auf zwei verschiedene Kader auf.

Finn Jeltsch gehört demnach zum Aufgebot für die Partien gegen Serbien und Griechenland Anfang Oktober und kommt dort für sein A-Länderspieldebüt infrage. Sollte ihm dieses tatsächlich gelingen, dürfte der Stolz rund um den 1. FC Nürnberg auf den ehemaligen Spieler umso größer ausfallen.