Erfolg zeigt erste Wirkung? FCN erwartet mehr Zuschauer

Der 1. FC Nürnberg scheint mit seinen Leistungen wieder mehr Fans ins Stadion locken zu können.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse CLUBFOKUS Max Morlock Stadion
Foto: DO IT NOW Media

Hohe Zuschauerdifferenz zwischen ersten FCN-Heimspielen

Stolze 42.000 Zuschauer durfte der 1. FC Nürnberg am ersten Spieltag beim 3:0-Sieg über Dynamo Dresden vor heimischer Kulisse vermelden. Umso überraschender war es, dass trotz des starken Saisonstarts mit zwei Siegen inklusive eines 4:2-Auswärtserfolges im Frankenderby beim zweiten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld nur noch etwas mehr als 36.000 Menschen den dritten Sieg im dritten Spiel im Max-Morlock-Stadion sehen wollten. Wenngleich sich diese Differenz hauptsächlich mit der Auslastung des Gästeblocks erklären ließ, während der Heimbereich ungefähr gleich voll blieb.

Gegen 96: So viele Clubfans wie noch nicht zuvor in dieser Saison

In seinem dritten Heimspiel gegen Hannover 96 am Freitagabend erwartet der FCN nun aber wieder deutlich mehr Zuschauer – nach Vereinsangaben 41.000. Damit dürfte das Max-Morlock-Stadion so viele Clubfans wie noch nie in dieser Saison sehen. Denn aus Niedersachsen werden 1.700 mitgereiste Fans erwartet. Heißt: Rund 39.000 Menschen werden die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose anfeuern. Am ersten Spieltag gegen Dynamo waren es abzüglich der 8.000 Dresdner rund 34.000, gegen Arminia abzüglich 1.800 Gästefans ebenfalls etwa 34.000.

Erfolg scheint erste Wirkung zu zeigen

Der Erfolg des 1. FC Nürnberg scheint – nach fünf Pflichtspielen ist man weiterhin ungeschlagen und legte mit zehn Punkten und 13:5 Toren den besten Start in der eigenen Zweitliga-Historie hin – auch bei den Fans erste Wirkung zu zeigen und wieder mehr Menschen ins Stadion zu locken. Darauf deutet auch ein Vergleich mit dem Heimspiel gegen Hannover aus der Vorsaison hin. Damals besuchten am 17. Spieltag nur 34.000 Zuschauer das Achteck.

FCN wieder attraktiver?

Mit dem nächsten Heimsieg könnte der FCN die bereits aufkommende Euphorie weiter befeuern – und damit auch schon für den Besuch der darauffolgenden Heimspiele Werbung machen. Insbesondere die nächsten beiden haben es in sich. Denn sowohl am siebten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg als auch am neunten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern darf der Club wie schon gegen Bielefeld das Samstagabend-Topspiel der 2. Bundesliga austragen.

Sicherlich auch ein Zeichen dafür, dass die Franken für ganz Fußballdeutschland wieder attraktiver werden – schließlich werden diese Partien im Free-TV übertragen. „Es macht zumindest den Anschein“, interpretiert es Klose ähnlich.