Grimaldi keine Option für FCN gegen Hannover 96
„Sportlich möchte der Stürmer selbst mehr beitragen“, hieß es in einem Artikel auf FCN.de über Adriano Grimaldi vor dieser Saison. Nachdem der 35-Jährige in den ersten drei Pflichtspielen dieser Saison noch jeweils eingewechselt wurde, stand er in den vergangenen beiden Partien des 1. FC Nürnberg nicht einmal mehr im Kader.
In der vergangenen Woche war der Routinier, ebenso wie Christian Mathenia, dann sogar zeitweise vom Training abwesend – und arbeitete statt an der Vorbereitung auf das kommende Heimspiel am Freitagabend gegen Hannover 96 an seiner B-Lizenz. Folglich ist Grimaldi auch zum dritten Mal in Folge keine Option für den Spieltagskader: „Diese Woche ist er nicht dabei, weil er in der kurzen Woche, am Montag und am Dienstag, im Trainerkurs war“, verriet Miroslav Klose auf der Spieltagspressekonferenz und sprach von „harten Entscheidungen“.
Konkurrenzkampf beim FCN
Doch unabhängig von der Sturmpersonalie, bei der derzeit Piet Scobel und Sigurd Haugen klar die Nase vorn haben, freut sich der Trainer über den „harten Konkurrenzkampf“ in seinem Kader: „Das ist das, was wir wollen, dass wir Woche für Woche je nach Gegner und Matchplan entscheiden müssen.“ Gegen Hannover seien „fast alle an Board außer drei Spieler – da wird es schon kuschelig“.
Heißt: Der während der Trainingswoche zwischenzeitlich angeschlagene Giannis Masouras ist spielfit, während Winners Osawe, Mikayil Faye und Stopa Mkrtchyan weiterhin Trainingsrückstand aufzuholen haben.
Keine Änderung in der Startelf zu erwarten
Umstellungen in der Startformation sind dennoch nicht zu erwarten – auch weil sich Kloses Spieler über die erste Elf hinaus gut aufgelegt präsentieren: „Es muss auch so sein, dass die Jungs, die hinten dran sind, sich nicht gehen lassen. Ich möchte, dass sie so trainieren wie sie zurzeit trainieren, weil dann können wir jederzeit jeden reinschmeißen“, zeigt sich der 48-Jährige zufrieden.
Insofern dürfte am Freitagabend um 17:30 Uhr, wenn die Aufstellungen bekannt werden, der Blick auf die neun Einwechselspieler beim 1. FC Nürnberg fast spannender werden als auf die Startelf.


