Im Sommer noch beim FCN: Probespieler schließt sich Zweitligisten an

Beim 1. FC Nürnberg konnte sich der kolumbianische Defensivspieler nicht durchsetzen.

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Foto: FCN

Probespieler beim FCN

Fast vier Wochen lang durfte sich Miguel Hurtado in der Sommervorbereitung beim 1. FC Nürnberg beweisen. Über eine Art Castingshow in Form eines Turniers verdiente sich der 21-jährige Kolumbianer die Chance, sich in Deutschland zu zeigen – und kam sogar in den drei Testspielen gegen den TSV Kornburg, die SpVgg Anbsach und Waldhof Mannheim zum Einsatz. Vor Beginn des Trainingslagers des FCN in Südtirol Ende Juli stand allerdings fest: Der Probespieler durfte nicht mit nach Bruneck reisen und erhielt keinen Profivertrag.

Wechsel am Deadline Day

Am Deadline Day hat der Linksfuß, den Miroslav Klose überwiegend auf der linken Abwehrseite testete, einen neuen Verein gefunden – womit ihm der ersehnte Schritt vom kolumbianischen Zweitligisten Internacional de Palmira nach Europa gelungen ist. Denn der variabel einsetzbare Defensivspieler schließt sich dem österreichischen Zweitligisten Kapfenberger SV an. Über die Vertragsmodalitäten sowie eine mögliche Ablöse ist bislang nichts bekannt.

In Deutschland bekannter Trainer

In der Steiermark trifft Hurtado auf einen Trainer, der in der deutschen 2. Bundesliga alles andere als unbekannt ist: Michael Liendl. Der 40-jährige Österreicher kam während seiner Karriere als aktiver Spieler 109-mal für den TSV 1860 München und Fortuna Düsseldorf im deutschen Unterhaus zum Einsatz.

Der Kapfenberger SV steht nach nur drei Punkten aus den ersten fünf Spieltagen auf dem letzten Platz der 2. Liga. Tabellenführer hingegen ist ein anderer Ex-Nürnberger: Michael Köllner startete mit Blau-Weiß Linz mit zwölf Punkten erfolgreich in das Projekt Wiederaufstieg, nachdem der 72-malige FCN-Trainer nach seiner Amtsübernahme zu Jahresbeginn den Abstieg aus der Bundesliga nicht mehr verhindern konnte.