FCN: Klose lobt Transferplanung – „Das war letztes Jahr nicht unbedingt der Fall“

Aus einer „sehr lehrreichen Saison“ habe man beim 1. FC Nürnberg entsprechend gelernt.

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Zufriedenheit

„Übergeordnet kann man sagen, dass wir unsere Transferziele nahezu zu 100 Prozent erreicht haben“, zeigt sich Joti Chatzialexiou, Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, sehr zufrieden mit dem Sommertransferfenster. Auch FCN-Trainer Miroslav Klose nimmt Stellung zum Kader, der ihm nun zur Verfügung steht. „Wir haben klar angesprochen, dass wir viele Spieler halten möchten“, war dies einer der wichtigsten Punkte für den Weltmeister von 2014.

Als „weitgehend gelungen“ sieht er dies an, wenngleich seine gesamte Viererkette den Club verließ. „Dementsprechend ist es wichtig, dass wir da für Ersatz gesorgt haben“, sagt Klose. Im Vorjahr war dies ebenfalls der Fall, allerdings deutlich später: „Ersatz bedeutet recht früh, damit wir die Jungs auch in der Vorbereitung haben. Das war letztes Jahr nicht unbedingt der Fall.“

Besserer Start

Der unvollständige Kader zu Beginn der Vorsaison war dem 48-Jährigen zufolge auch einer der Gründe, warum der Saisonstart – anders als jetzt – missglückte. „Wir mussten mit dem schlechten Start direkt unter Druck Spiele gewinnen“, erinnert er sich daran zurück, als er seine Mannschaft vollständig beisammen hatte.

Daraus habe man gelernt. Entsprechend betont der FCN-Trainer, dass es „eine sehr lehrreiche Saison“ gewesen sei.

Mehr Konkurrenzkampf

Was Klose darüber hinaus gefällt, sind die verschiedenen Optionen für mehrere Positionen. Schließlich betonte er bereits des Öfteren, dass Konkurrenzkampf für ihn das A und O sei. „Ich gehe absolut mit, dass wir auch Konkurrenzkampf gewonnen haben“, zeigt er sich entsprechend zufrieden.

Das scheint ihm die Mannschaft regelmäßig zu bestätigen – zuletzt am Mittwoch: „Wenn ich allein das Training gestern sehe – das hat Spaß gemacht, zuzuschauen.“ So freut sich der Trainer des 1. FC Nürnberg über „Spielfreude und Intensität“, die ihm seine Mannschaft zeigte.

Darauf dürfte er auch am Samstag bei Holstein Kiel hoffen. Gleichzeitig betont Klose, dass man trotz der perfekten Punkteausbeute am Boden bleiben müsse: „Das strahle ich, glaube ich, auch selbst aus. Weil wir wissen, dass wir noch gar nichts erreicht haben. Das haben wir auch intern klar angesprochen. Das Gefühl vermittelt mir auch die Mannschaft – und jeder einzelne Spieler.“