„Du musst ein Angebot machen, bei dem jeder nervös wird“ – Weltmeister Kramer schwärmt von FCN-Stürmer Zoma

Der ehemalige Teamkollege von Miroslav Klose ist sich beim Profi des 1. FC Nürnberg sicher: „Der funktioniert auch in der ersten Liga“

1. FC Nürnberg FCN News Analyse CLUBFOKUS Mohamed Ali Zoma Christoph Kramer
Foto: DO IT NOW Media | Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0, Zentrale Veranstaltung zu den Ratsbürgerentscheiden in den Kommunen 2026 04, CC BY-SA 4.0

Zoma weiterhin in aller Munde

Obwohl Joti Chatzialexiou einem Abgang von Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg einen Riegel vorschob, ist der Torjäger nach wie vor in aller Munde – nicht zu Unrecht. Schließlich rührt das internationale Interesse an seinen Diensten von einer inzwischen seit vielen Monaten anhaltenden Topform. Nach seinem 1:0-Führungstreffer beim 4:1-Sieg des punktverlustfreien Tabellenführers gegen Arminia Bielefeld steht der 22-jährige Italiener bereits bei vier Treffern nach drei Spieltagen.

Kramer begeistert: „Für den würde ich Geld in die Hand nehmen“

Zomas Qualitäten haben es offenbar auch Christoph Kramer, gemeinsam mit Clubtrainer Miroslav Klose Weltmeister 2014, angetan. Im Podcast Copa TS appelliert der 35-jährige Ex-Profi: „Du musst den Zoma holen“, und kann kaum glauben, dass die Franken ihren Torjäger tatsächlich nicht ziehen lassen werden: „Du musst ein Angebot machen, bei dem jeder nervös wird. Weil er wird dieses Jahr wahrscheinlich italienischer Nationalspieler“.

Insofern gäbe es auch für einen Käufer einen „krassen Wiederverkaufswert“: „Für den würde ich Geld in die Hand nehmen“, so der Schriftsteller, der sich sicher ist: „Der funktioniert auch in der ersten Liga – ganz sicher.“

Zoma bestätigt Kontakt zu Mancini

Ob Zoma in der ersten Liga funktioniert, wird sich nach der Entscheidung des FCN allerdings frühestens im nächsten Jahr zeigen. Solange profitiert der Club selbst von einer möglichen Marktwertsteigerung des Spielers, sollte er auch nur ansatzweise seine aktuelle Form halten können und demnächst tatsächlich für die italienische Nationalmannschaft nominiert werden.

Gespräche mit Trainer Roberto Mancini fanden jedenfalls bereits statt: „Er hat gesagt, er beobachtet mich. Ich soll so weitermachen und dann werden wir sehen, ob er mich nominiert“, bestätigte Zoma im Sky-Interview.

Gegen Frankreich, Belgien und Türkei?

Ob es bereits im September so weit ist? In der dreiwöchigen Länderspielpause trifft Italien in der Nations League auf Belgien, Frankreich und zweimal die Türkei – Begegnungen, von denen Mohamed Ali Zoma im letzten Sommer wohl nur hätte träumen können, als er aus der dritten italienischen Liga zum 1. FC Nürnberg wechselte.