Bericht: FCN-Sportvorstand Chatzialexiou möglicher Kandidat bei Eintracht Frankfurt

Aufgrund seiner Arbeit beim 1. FC Nürnberg sei er in der Branche „hochgeschätzt“.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN nach Konsolidierung mit „guter Mannschaft“

Nach zwei Jahren der wirtschaftlichen Konsolidierung scheint Joti Chatzialexiou beim 1. FC Nürnberg nun einen Kader geschaffen zu haben, mit dem höhere Saisonziele in der 2. Bundesliga möglich erscheinen. Jedenfalls sagte der Sportvorstand selbst bei Sky: „In der Vergangenheit musste ich immer verkaufen. Jetzt bin ich ganz froh, mal nein sagen zu können“, so der 50-Jährige mit Blick auf die aus seiner Sicht „gute Mannschaft“ inklusive „sehr, sehr guter Bank“.

Chatzialexiou Kandidat in Frankfurt

Offenbar zieht seine Arbeit beim FCN in den vergangenen zwei Jahren nun auch das Interesse aus der Bundesliga auf sich. Denn laut BILD sei Chatzialexiou einer der möglichen Kandidaten, um neuer Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt zu werden. Der 50-Jährige ist gebürtiger Frankfurter und war von 2001 bis 2009 Jugendtrainer bei der Eintracht, ehe er sich voll und ganz seiner Funktionärskarriere beim DFB widmete. Der Deutsch-Grieche gelte in der Branche als „hochgeschätzt“.

Krösche vor dem Aus?

Hintergrund der Spekulationen ist die mögliche Demission von Markus Krösche bei den Hessen. Schließlich möchte der 45-Jährige seinen 2028 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Insofern sei laut BILD denkbar, wenige Wochen nach dieser Transferperiode über eine einvernehmliche Vertragsauflösung zu sprechen. Der Zeitpunkt eines möglichen Endes sei aber noch offen. Die Zusammenarbeit mit SGE-Trainer Adi Hütter soll auf verschiedenen Ebenen schwierig sein, was eine Trennung zusätzlich befeuern könnte.

Chatzialexiou-Abgang erscheint unwahrscheinlich

Dass Chatzialexiou den 1. FC Nürnberg nach zwei Jahren Richtung Frankfurt verlässt, scheint allerdings unwahrscheinlich. Schließlich befindet sich der Club mit seinem Führungsduo aus Trainer Miroslav Klose und Chatzialexiou derzeit im Aufwind – zumal der FCN-Boss erst vor wenigen Wochen seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängerte: „Ich identifiziere mich ebenso mit dem Club, der Stadt und den Menschen in unserem Verein. Wir werden die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Gremien meistern, davon bin ich überzeugt.“

Weitere Kandidaten

Insofern dürfte sich Eintracht Frankfurt im Falle eines Krösche-Aus mit anderen Lösungen beschäftigen müssen. Ohnehin sei Chatzialexiou laut BILD nicht der einzige potenzielle Nachfolger. Als weitere mögliche Kandidaten werden Marcel Schäfer, Hasan Salihamidzic, Marco Neppe sowie Christoph Spycher genannt. Sebastian Kehl gelte dagegen als Außenseiter.