Bøving vor Wechsel zum FCN
Wenige Tage vor dem Ende der Sommertransferperiode scheint der 1. FC Nürnberg noch einmal auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Wie Sky berichtet, steht William Bøving vom 1. FSV Mainz 05 unmittelbar vor einem Wechsel ins Frankenland. Der Transfer befinde sich demnach bereits in den finalen Zügen.
Der 23-jährige Offensivspieler soll für eine Saison vom Bundesligisten ausgeliehen werden. Eine Kaufoption für den FCN sei im Leihgeschäft allerdings nicht vorgesehen. Laut Transferexperte Florian Plettenberg soll der Medizincheck am Freitag vonstattengehen.
In Mainz nicht durchgesetzt
Bøving war erst in der vergangenen Saison für kolportierte 3,5 Millionen Euro von Sturm Graz nach Mainz gewechselt, konnte sich beim Bundesligisten bislang allerdings nicht nachhaltig durchsetzen. Lediglich neun Bundesligaeinsätze (wettbewerbsübergreifend 23 Spiele ohne Tore) standen zu Buche, nachdem er zuvor in Graz in 30 Ligaspielen mit elf Toren und acht Vorlagen an 19 Treffern direkt beteiligt war. Nun soll der ehemalige dänische U21-Nationalspieler beim Club offenbar die Möglichkeit bekommen, über regelmäßige Spielzeit wieder an diese Form anzuknüpfen.
Gleichzeitig würde Miroslav Klose mit dem Rechtsfuß eine weitere Alternative für seine Offensive erhalten. Dort offenbarte sich zuletzt insbesondere in der Breite noch Verbesserungspotenzial. Beim glücklichen Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln konnte der FCN nach den Auswechslungen seiner Offensivkräfte beispielsweise kaum noch Torgefahr entwickeln.
Der 1,76 Meter große Bøving kann sämtliche Positionen im Angriff bekleiden. In Österreich kam er überwiegend im Sturmzentrum sowie auf dem linken Flügel zum Einsatz.
Keine Kaufoption für FCN
Anders als beispielsweise bei einigen anderen Leihspielern aus der Vergangenheit würde sich der 1. FC Nürnberg bei Bøving allerdings offenbar keine Möglichkeit sichern, den Spieler im Anschluss fest zu verpflichten. Sollte der 23-Jährige beim Club überzeugen, würde es nach aktuellem Stand im kommenden Sommer zurück nach Mainz gehen.
Für den FCN scheint bei der Personalie insofern zunächst der kurzfristige sportliche Nutzen im Vordergrund zu stehen. Gleichzeitig dürfte sich dadurch auch der Poker um Mika Schroers von Alemannia Aachen erledigt haben.


