Transfer nach Abu Dhabi beschert FCN wohl halbe Millionen Euro

Eine Weiterverkaufsbeteiligung bringt dem 1. FC Nürnberg wohl weitere Einnahmen.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN mit Eisen im Feuer

„Da haben wir Gott sei Dank noch ein paar Eisen im Feuer“, sagte Joti Chatzialexiou zum Ende der Vorsaison mit Blick auf Weiterverkaufsbeteiligungen ehemaliger Spieler des 1. FC Nürnberg, die dem Verein in diesem Sommer zusätzliche Einnahmen bescheren könnten. Diesbezüglich standen vor allem die Ex-Talente Nathaniel Brown, Can Uzun oder auch Caspar Jander im Fokus.

Ex-Spieler vor Wechsel nach Abu Dhabi

Nun bringt dem FCN allerdings wohl ein Spieler Einnahmen ein, der schon seit 2020 nicht mehr für den Club spielt: Adam Cerin. Lediglich fünfmal lief der Slowene in der Saison 2019/2020 für die Franken in der 2. Bundesliga auf, ehe nach einer zweijährigen Leihe nach Rijeka 2022 der Abgang nach Griechenland zu Panathinaikos erfolgte.

Damals habe man sich eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent gesichert, die laut Informationen des kicker nun greift. Denn der inzwischen 27-Jährige soll vor einem Wechsel von Athen nach Abu Dhabi stehen und sich Al-Wahda anschließen. Da die Ablöse bei rund drei Millionen Euro liegen soll, darf sich der FCN demnach über Einnahmen von knapp einer halben Million Euro freuen. Cerin befindet sich zum Medizincheck bereits in Abu Dhabi.

„Andere Freiheiten“ auf dem Transfermarkt?

„Sie könnten uns vielleicht auch noch einmal eine andere Freiheit geben, Käufe zu tätigen, die man so nicht geplant hat“, erklärte Chatzialexiou damals in Bezug auf derartige Klauseln.

Insofern steht dem 1. FC Nürnberg für die letzten Tage des Transferfensters nun wohl noch einmal mehr Geld zur Verfügung, um sich zu verstärken. Bekanntermaßen konnte bislang keine Einigung mit Alemannia Aachen über eine Ablöse für Mika Schroers gefunden werden. Ob diese überraschenden Einnahmen daran etwas ändern, bleibt abzuwarten.

Azzouzi glaubt an Schroers-Verbleib

„Wenn ein Drittligist wie wir einen solch wichtigen Leistungsträger abgibt, dann muss sich das auch finanziell lohnen. Deswegen hatten wir von Anfang an eine klare Vorstellung, welche Ablöse mindestens gezahlt werden müsste. Diese wurde noch von keinem Interessenten bisher aufgerufen. Deswegen gehen wir – Stand heute – auch davon aus, dass Mika wohl bei uns bleibt“, sagte Alemannia-Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi jedenfalls gegenüber der BILD.