„Hoffe, dass der Weg dann dieses Jahr auch belohnt wird“ – Kölner Trainer lobt FCN

Marian Wilhelm sieht zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Nürnberg einige Parallelen und verfolgt den Club deshalb besonders aufmerksam.

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Foto: DO IT NOW Media

Guter Gegner

„Sehr, sehr glücklich“ war das Weiterkommen des 1. FC Nürnberg in der ersten DFB-Pokalrunde. So formulierte es FCN-Trainer Miroslav Klose, nachdem sich seine Mannschaft gegen Viktoria Köln in einem dramatischen Elfmeterschießen durchgesetzt hatte.

Zwar bemängelte der 48-Jährige, dass der Club ähnlich wie in der Vorwoche beim Derbysieg in Fürth nicht von Anfang an die gewünschte Energie und Qualität auf den Platz brachte. Gleichzeitig betonte er aber, dass auf der anderen Seite ein „fantastischer Gegner“ stand. Wirklich überrascht war er von der Kölner Leistung nicht. „So wie wir es analysiert haben“, habe die Viktoria „richtig, richtig gut mit Ball und auch gegen den Ball sehr, sehr mutig“ gespielt.

Entsprechend lobte Klose auch den gegnerischen Trainer Marian Wilhelm: „Das ist eine Handschrift, die man sich gerne anschaut. Da wirklich ein Kompliment an meinen Trainerkollegen Marian. Sehr, sehr schwierig zu bespielen.“

Blick nach Nürnberg

Der Kölner Trainer kennt seinen derzeitigen Arbeitgeber wahrscheinlich so gut wie kaum ein anderer. Obwohl er erst 37 Jahre alt ist, arbeitet Wilhelm bereits seit 2010 und damit seit 16 Jahren für den Drittligisten. Zunächst als Co- und später als Cheftrainer im Nachwuchsbereich, wo er unter anderem Said El Mala trainierte, anschließend als Übergangskoordinator.

2024/25 war er Co-Trainer der Drittligamannschaft, seit der vergangenen Spielzeit ist er Cheftrainer. Dadurch weiß er bestens, dass die Viktoria großen Wert auf eine gute Jugendausbildung mit einer klaren Spielidee legt.

„Ich wünsche euch für die weitere Saison ganz viel Erfolg, weil ich schon immer mal nach Nürnberg gucke und sehe, dass da auch ganz viel aus dem NLZ und ganz viel Jugend auf dem Platz steht“, verfolgt er den Club aufgrund dieser Parallelen offenbar besonders aufmerksam.

„Das Ganze einfach eine Liga noch höher, nochmal intensiver, nochmal besser und mit viel, viel mehr Tradition“, findet Wilhelm sehr positive Worte für den 1. FC Nürnberg. Entsprechend würde er sich freuen, wenn der Club seinen aktuellen Tabellenplatz in der 2. Bundesliga möglichst lange behauptet: „Ich hoffe, dass der Weg dann auch dieses Jahr belohnt wird.“