Wunschspieler
Schon länger war das Interesse des 1. FC Nürnberg an Rajmund Toth bekannt. Der defensive Mittelfeldspieler galt sogar als absoluter FCN-Wunschspieler. Lange Zeit sah es so aus, als wäre ein Transfer zum Club nur eine Frage der Zeit.
„Der Spieler und ich als sein Berater sind fest entschlossen, den Wechsel nach Nürnberg unter Dach und Fach zu bringen. Unser Ziel ist es, den Transfer abzuschließen und so schnell wie möglich nach Nürnberg zu kommen. Daran arbeiten wir jeden Tag“, äußerte sich beispielsweise sein Berater Milán Fehér zwischenzeitlich gegenüber dem CLUBFOKUS.
Keine Einigung
Die Verhandlungen zwischen dem FCN und Toths Verein ETO FC verliefen bis hierhin jedoch zäher als erhofft. Die vom Club gebotenen 1,5 Millionen Euro lehnte man ab – in der Hoffnung auf ein besseres Angebot und um den Spieler in den Playoffs zur Qualifikation für den internationalen Wettbewerb noch einsetzen zu können.
Das ungarische Portal Csakfoci schreibt nun, dass die Geduld der Franken mittlerweile am Ende angelangt sei – und man sich auf eine Saison ohne den Ungarn vorbereitet.
Wechsel in die Türkei?
Stattdessen scheint die Zukunft des 22-Jährigen ganz woanders zu liegen. Wie der Sportjournalist Resat Can Özbudak auf X berichtet, hat der türkische Erstligist Konyaspor Verhandlungen mit dem Spieler aufgenommen. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Auch andere türkische Medien berichten inzwischen übereinstimmend darüber. So deutet inzwischen vieles darauf hin, dass Rajmund Toth nicht zum 1. FC Nürnberg wechseln wird.
Auch das aktuelle FCN-Mittelfeldzentrum rund um Adam Markhiyev, Javier Fernandez und Finn Ole Becker braucht sich vor der Zweitligakonkurrenz nicht zu verstecken. Ähnlich ordnete es zuletzt Fernandez ein – und sah keinen Bedarf für einen weiteren Mittelfeldspieler: „Ich glaube, wir drei sind schon gut. Und nicht nur wir drei. Auch Rafael Lubach oder Julian Justvan. Alle im Mittelfeld können auch verteidigen. Wir sind sehr komplett.“
Die Verantwortlichen sahen dies bis vor kurzem allerdings offensichtlich noch anders.


