Bei welchem FCN-Eigengewächs Klose in der Startelf „keine Bauchschmerzen“ hat

Der Defensivspieler könnte schon bald zum zweiten Mal in einem Pflichtspiel für die Profis des 1. FC Nürnberg von Beginn an auflaufen.

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Foto: DO IT NOW Media

Mehr Spielzeit

Bereits seit 2018 läuft Eric Porstner für den 1. FC Nürnberg auf. Nachdem er in der Vorsaison mit Berkay Yilmaz keinen ganz gewöhnlichen Konkurrenten für die 2. Bundesliga vor sich hatte, soll sich die Spielzeit des 19-Jährigen in der kommenden Saison deutlich erhöhen.

Nach aktuellem Stand ist er sogar der einzige Linksverteidiger im FCN-Kader – und hat damit die Chance, sich in der Startelf festzuspielen. „Er macht es ordentlich“, bilanziert Miroslav Klose, dem es bei der Auswahl seiner Spieler nicht nur um den einzelnen Spieler geht, sondern auch darum, wie sie mit ihren Neben- und Vorderleuten harmonieren. „Wer spielt vor ihm auf außen? Das muss für mich ineinander übergehen“, nennt Nürnbergs Trainer ein Beispiel.

Nächste Schritte

Von Porstner wünscht sich Klose unter anderem, dass er als Linksverteidiger die ganze Seite rauf und runter bearbeitet: „Das kann er.“ Auch insgesamt sieht er die Entwicklung des gebürtigen Nürnbergers positiv: „Er macht es gut.“

Dass der bislang sechsfache Zweitligaspieler natürlich noch Entwicklungspotenzial mit sich bringt, ist klar. Unter anderem sein Timing sowie den ersten Kontakt nennt sein Trainer als Beispiele dafür. Auch im direkten Defensivduell – vor allem gegen wendige Spieler mit schnellen Bewegungen – kann er seinen Zugriffswinkel und seine Körperhaltung noch verbessern, was angesichts seines Alters aber ganz normal ist.

Große Chance

Derzeit deutet vieles darauf hin, dass sich Eric Porstner beim 1. FC Nürnberg auch in den ersten Pflichtspielen der Franken beweisen darf. Schließlich ist er aktuell der einzige wirkliche Linksverteidiger im Kader des Clubs. Aber nicht nur deshalb, sondern auch, weil er das nötige Potenzial hierfür mitbringt. „Ich habe da bei Eric keine Bauchschmerzen“, scheint auch Klose bereit für den zweiten Profieinsatz des Defensivspielers von Beginn an.

Zwar plant der FCN, noch einen Linksverteidiger zu verpflichten. Dass dieser Porstner dann auf Anhieb verdrängt, erscheint dem Weltmeister von 2014 zufolge eher unwahrscheinlich: „Derjenige muss erst mal in die Gruppe integriert werden, mit der Mannschaft trainieren und die Abläufe kennenlernen.“