Elf Einsätze
In der Vorsaison verpflichtete der 1. FC Nürnberg Noah Maboulou aus der fünften französischen Liga vom FC Stade Rennes B. „Wir sehen in Noah Potenzial und wollen ihn gemeinsam mit unserem Trainerteam weiterentwickeln. Das ist ein Prozess, der nun angestoßen wird und für den der Junge die Zeit bekommt, die er benötigt“, stellte ihn FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou vor gut einem Jahr vor.
Nicht durchgesetzt
Der 21-Jährige wurde aber schon früh beim Club ausgebremst. Nach dem zweiten Spieltag zog er sich einen Syndesmosebandanriss zu und fehlte damit bis Dezember. Auch in der Rückrunde konnte er Miroslav Klose nicht nachhaltig von sich überzeugen. Unter anderem bemängelte Nürnbergs Trainer die Defensivarbeit des Offensivspielers. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass man für den Linksfuß keine feste Position fand. Mal wurde er am Flügel eingesetzt, mal als Zielspieler und mal sogar im Mittelfeld. Insgesamt kam er elfmal für die Franken in der 2. Bundesliga zum Einsatz.
Leihe
Ein Abgang war schon länger eine Frage der Zeit – zuletzt wurde Maboulou sogar für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt. Mittlerweile ist offiziell, dass der Kongolese in der kommenden Saison für Viktoria Köln auflaufen wird.
„Für Noah und seine Entwicklung ist es jetzt entscheidend, dass er auf viel Spielzeit kommt. Die Viktoria aus Köln will ihm diese Chance geben, weshalb die Leihe für alle Parteien Sinn ergibt. Wir wünschen Noah viel Erfolg für seine Zeit in Köln“, kommentiert Chatzialexiou die Leihe.
Wiedersehen
Damit kommt es bereits in der ersten Pokalrunde zum Wiedersehen zwischen Maboulou und dem Club. Am 22. August trifft der FCN im DFB-Pokal auf Viktoria Köln. Maboulou dürfte dann besonders motiviert sein, seinem Stammverein zu zeigen, dass mehr in ihm steckt, als in der vergangenen Saison zu sehen war.
In Köln trifft Maboulou mit Taylan Duman und Niklas Jahn zudem auf zwei weitere ehemalige Nürnberger Spieler.


