Leistungsträger
Nach einer starken Hinrunde deutete im Winter fast alles darauf hin, dass Rafael Lubach den 1. FC Nürnberg zum Saisonende hin verlassen wird. Wenig überraschend weckte der FCN-Mittelfeldspieler auch das Interesse anderer Vereine, unter anderem aus der Bundesliga.
„Er hat schon ein brutales Paket. Das imponiert mir. Das ist das, woran ich auch gute Spieler erkenne“, adelte ihn auch sein Trainer Miroslav Klose, der sowohl ihn als auch Berkay Yilmaz zu den wichtigsten Spielern seiner Mannschaft der vergangenen Hinrunde zählte: „Berkay und Rafa – die haben von Anfang an die Schnur vom Karren in der Hand und ziehen den mit.“
Andere Situation
Die Situation hat sich seitdem jedoch geändert. Lubach konnte in der Rückrunde nicht an seine Leistungen anknüpfen, fehlte zwischenzeitlich vier Spiele gesperrt und pendelte zwischenzeitlich zwischen Startelf und Auswechselbank. Die Bild berichtete bereits vor einigen Wochen, dass das auch Auswirkungen auf die Zukunft des 21-Jährigen haben könnte. Mittlerweile erscheint auch ein Verbleib denkbar.
Vorfreude auf das Trainingslager
Auch selbst scheint der ehemalige Dortmunder einen Abgang nicht zu priorisieren. „Ich fühle mich fit. Die Spiele waren anstrengend, weil wir davor hart trainiert haben“, lässt er die bisherige Vorbereitung via ClubTV Revue passieren – und freut sich bereits auf die kommende Woche, wenn der FCN ins Trainingslager nach Südtirol reist: „Ich fühle mich gut und freue mich auch auf das Trainingslager. Dann geht es richtig los.“
Auch weil sein Vertrag laut transfermarkt.de nur noch bis 2027 läuft, könnte sicherlich noch Bewegung in die Personalie kommen. Dennoch machen die Aussagen des zehnfachen deutschen U20-Nationalspielers nicht den Anschein, als könnte er sich keine weitere Saison im Frankenland vorstellen. „An Prinzipien auf dem Platz zu arbeiten, damit wir auf dem Feld auch alle das Gleiche denken und wissen, was wir zu tun haben“, hofft er stattdessen auf Fortschritte seiner Mannschaft in den kommenden Tagen.
Ähnlich sieht es auch sein Teamkollege Julian Justvan. „Wir machen viel mit dem Ball, was glaube ich für unser Spiel auch sehr wichtig ist“, sagt er über die bisherigen Einheiten – und blickt ebenfalls auf das Trainingslager voraus: „Wir versuchen, die Zeit zu nutzen, um als Mannschaft zusammenzufinden und unsere Abläufe noch besser reinzubekommen.“


