Frühzeitig entschieden
Die Meldung, dass Tom Baack den 1. FC Nürnberg nach lediglich einer Spielzeit schon wieder verlassen wird, kam gegen Ende der Vorsaison ziemlich überraschend. Zumal er sich nach einer schwierigen Hinrunde beim FCN zwischenzeitlich sogar zum Stammspieler entwickelte. Dennoch entschied er frühzeitig, sich dem SC Paderborn anzuschließen.
„Ich kenne die Region noch aus meiner Station in Verl. Ich weiß, dass hier strukturell gut gearbeitet wird und man in Ruhe arbeiten kann. Auch aufgrund der Art und Weise, wie hier Fußball gespielt wird“, nennt der Mittelfeldspieler im Interview mit dem SCP seine Beweggründe.
Kindheitstraum Bundesliga
Da sich die Paderborner in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durchsetzten, läuft der 27-Jährige in der kommenden Saison erstmals in der Bundesliga auf. Als „riesengroß“ bezeichnet er seine Vorfreude auf die höchste deutsche Spielklasse: „Ich glaube, es ist für jeden ein Kindheitstraum, in der Bundesliga spielen zu dürfen. Deshalb war die Freude über den Aufstieg sehr, sehr groß.“
Mitbeteiligt
Dass Baacks neuer Verein überhaupt an der Aufstiegsrelegation teilnehmen durfte, lag nicht zuletzt auch am 1. FC Nürnberg. Schließlich holte der Club am letzten Spieltag ein 3:3 bei Hannover 96, wodurch die Niedersachsen den dritten Platz verloren. Baack stand dabei sogar in der Startelf. „Ja, klar hatte ich das im Hinterkopf“, erinnert er sich an den Ausgleichstreffer seiner ehemaligen Mannschaft.
„Ich wusste ja, wie der Stand bei euch war und deswegen war ich sehr, sehr glücklich in diesem Moment“, genoss er dabei nicht nur das 3:3, sondern vor allem die für ihn glücklichen persönlichen Nebenwirkungen.
Trainerlob
In der Vorbereitung auf die Bundesliga holte sich der ehemalige Nürnberger zudem bereits ein Extra-Lob seines Trainers Ralf Kettemann ab. Beim 3:2-Testspielerfolg gegen ausgerechnet Hannover 96 konnte er Argumente sammeln, um am 1. Spieltag beim Auswärtsspiel in Mainz sein Bundesliga-Debüt zu feiern: „Tom ist ein sehr wertvoller Spieler und eine sehr wertvolle Persönlichkeit. Er steht oft richtig, hat oft seine Haxen dazwischen, geht dem Gegner gerne auf den Sack. Tom ist zudem sehr ballsicher und hat in der Tat ein gutes Spiel gemacht.“


