FCN war im Gespräch: Mittelfeldspieler geht nach Italien

Der 1. FC Nürnberg präferiert ohnehin eine andere Lösung.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN angeblich an ablösefreiem Sechser interessiert

Bereits seit Wochen zieht sich der Poker um Rajmund Toth, mit dessen Verein ETO FC der 1. FC Nürnberg nach wie vor keine Einigung über die Ablöse erzielen konnte. Eine Alternative, die im Falle eines Scheiterns des Transfers hätte in Betracht gezogen werden können, scheint nun vom Markt zu sein.

Jedenfalls berichtete das niederländische Fußballmagazin Voetbal International, dass der FCN einer von mehreren Vereinen sei, die Interesse an Anouar El Azzouzi zeigen. Der 25-jährige Mittelfeldspieler ist nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf, durch den sein Vertrag seine Gültigkeit verlor, ablösefrei zu haben.

Wie schon sein Zwillingsbruder: Kein Wechsel nach Nürnberg

Nach Nürnberg wird El Azzouzi allerdings nicht wechseln. Wie der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio berichtet, steht der Wechsel des Marokko-Niederländers stattdessen zum Serie-A-Aufsteiger Frosinone Calcio unmittelbar bevor. Nach der Einigung zwischen Verein und Spieler soll am Montag der Medizincheck stattfinden, ehe der Transfer endgültig über die Bühne gehen soll. Der defensivstarke Sechser soll einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.

Interessanterweise folgt Anouar damit seinem Zwillingsbruder Oussama nach Italien, der bereits beim FC Bologna unter Vertrag steht und ebenfalls schon mit dem 1. FC Nürnberg in Verbindung gebracht wurde. Vor einem Jahr berichtete Transferexperte Florian Plettenberg über ein Interesse der Franken. Schlussendlich fand jedoch keiner der beiden Brüder den Weg an den Valznerweiher.

Toth bleibt Wunschlösung

Ohnehin darf in Frage gestellt werden, wie konkret das Interesse des FCN an Anouar El Azzouzi tatsächlich war. Schließlich gilt Rajmund Toth weiterhin als absolute Wunschlösung für die Position im zentral defensiven Mittelfeld. Doch obwohl sowohl der 22-jährige Ungar als auch der Club bereits öffentlich bekundeten, den Transfer finalisieren zu wollen, steht der frisch gebackene Nationalspieler noch beim ungarischen Meister unter Vertrag – aus Nürnberger Sicht dürfte die Betonung dabei auf „noch“ liegen.