FCN verkauft Lochoshvili
Wie Sportvorstand Joti Chatzialexiou inzwischen gegenüber den Nürnberger Nachrichten bestätigte, wird Luka Lochoshvili den 1. FC Nürnberg verlassen und zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln wechseln. Nach übereinstimmenden Informationen von Sky und BILD soll sich die Ablösesumme für den 28-jährigen Innenverteidiger im Bereich von fünf Millionen Euro bewegen. Die offizielle Verkündung des Transfers durch die beiden Vereine wird nach dem für Donnerstag angesetzten Medizincheck inklusive Vertragsunterschrift zeitnah erwartet.
Weitere Millioneneinnahmen
Noch am selben Tag könnte sich der FCN über weitere Millioneneinnahmen freuen. Denn fast zeitgleich dürfte auch der Wechsel eines Nürnberger Eigengewächses über die Bühne gehen. Ähnlich wie Lochoshvili absolviert auch Nationalspieler Nathaniel Brown den Medizincheck. Sein bereits seit längerer Zeit erwarteter Transfer zum FC Bayern soll nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft nun endgültig vollzogen werden.
Da sich der Club beim Wechsel Browns im Sommer 2024 zu Eintracht Frankfurt bekanntermaßen eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert hat, profitiert er nun auch von diesem Deal. Von den kolportierten 55 Millionen Euro Ablöse, die der FC Bayern an die Eintracht überweisen soll, erhält der FCN laut Transferexperte Florian Plettenberg nach Abzug von Gebühren mindestens vier Millionen Euro.
Gut neun Millionen an einem Tag
Heißt: Innerhalb eines Tages könnte der 1. FC Nürnberg durch den Verkauf von Lochoshvili sowie den Wechsel Browns nach München Einnahmen von insgesamt gut neun Millionen Euro erzielen. Geld, das dem Club helfen könnte, weitere Leistungsträger wie Mohamed Ali Zoma zu halten – wenngleich die Erlöse im Profifußball üblicherweise nicht sofort vollständig fließen, sondern häufig in Raten gezahlt werden.
„Das hilft“, sagte Sportvorstand Joti Chatzialexiou am Montag im Rahmen des Trainingsauftakts mit Blick auf die Brown-Millionen. „Wir haben dann andere Voraussetzungen als noch vor zwei Jahren, als ich angefangen habe. Als wir noch so ein bisschen das Messer am Hals hatten und zwingend verkaufen mussten, damit das hier alles funktioniert. Durch die Transfers und Gelder, die wir eingenommen haben, haben wir jetzt eine andere Ausgangslage.“


