Hoffnung auf Eröffnung in Nürnberg
Die Hoffnung war groß, dass der 1. FC Nürnberg das Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga am 7. August im Max-Morlock-Stadion austragen darf. Schließlich schien die Chance darauf gar nicht so schlecht zu stehen, da die DFL den Saisonauftakt traditionell vor großer Kulisse stattfinden lassen möchte. Weil in Hannover parallel das Maschseefest stattfindet, blieben in der Theorie nur Berlin, Kaiserslautern und Nürnberg als mögliche Austragungsorte übrig.
Saisonstart in Bochum
Wie die DFL nun bekannt gab, wird der FCN die Saison 2026/2027 allerdings nicht eröffnen. Stattdessen fällt der Startschuss in Bochum. Der Vorjahresneunte, VfL Bochum, empfängt den Vorjahressiebten, Hertha BSC, im rund 26.000 Zuschauer fassenden Ruhrstadion.
Damit entschieden sich die Spielplanmacher diesmal nicht für eines der größeren Stadien der 2. Bundesliga, aber dennoch für ein traditionsreiches Duell zweier Klubs mit stimmungsvollen Fanszenen.
FCN muss wohl auf Highlightspiel warten
Gleichzeitig verzichtete die DFL darauf, wie in den vergangenen Jahren einen Bundesliga-Absteiger das Eröffnungsspiel bestreiten zu lassen. Der 1. FC Heidenheim, der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg greifen damit erst im weiteren Verlauf des Auftaktwochenendes ins Geschehen ein.
Für den 1. FC Nürnberg bedeutet die Ansetzung hingegen, dass echte Highlights – zumindest was die Anstoßzeit betrifft – eine Seltenheit bleiben. Denn der Club kam in der jüngeren Vergangenheit kaum in den Genuss solcher Partien. So durfte der FCN in der vergangenen Saison beispielsweise lediglich zweimal am Samstagabend um 20:30 Uhr zum Topspiel antreten – was für den ersten Spieltag immerhin noch möglich wäre.
Am Freitag, den 7. August, richtet sich der Blick des deutschen Fußballs damit um 20:30 Uhr auf das Ruhrstadion, wenn der VfL Bochum und Hertha BSC die neue Zweitligasaison eröffnen. Auf wen der 1. FC Nürnberg am 1. Spieltag trifft und wie der restliche Spielplan aussieht, gibt die DFL am Donnerstag bekannt.


