Nicht durchgesetzt
„Mit Semir bekommen wir einen Stürmertypen, der sich durch seine Schnelligkeit und seine Physis auszeichnet. Er hat in der Liga zudem durch seine Zweikampfstärke und seine Torquote auf sich aufmerksam gemacht“, freuten sich der 1. FC Nürnberg und FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou, als man sich vor gut einem Jahr die Dienste von Semir Telalovic sichern konnte. Der Angreifer wechselte vom SSV Ulm – für den Zweitligabsteiger erzielte er damals immerhin 12 Saisontore in 29 Ligaspielen.
Beim Club konnte er an diese Quote allerdings nicht ansatzweise anknüpfen. Lediglich achtmal durfte der 26-Jährige in der vergangenen Hinrunde in der 2. Bundesliga auflaufen und blieb dabei ohne Torbeteiligung. Auch abgesehen davon offenbarte er das ein oder andere technische Problem und blieb unglücklich.
Durchwachsen
Etwas besser sollte es in der Rückrunde für Arminia Bielefeld laufen, wohin er vom FCN verliehen wurde. Auch wenn die meisten seiner Einsätze lediglich Kurzeinsätze in der Schlussphase waren, kam er insgesamt immerhin 14-mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz – und traf dabei zweimal.
Die Arminia soll dennoch nicht unzufrieden mit den Leistungen des gebürtigen Ehingers gewesen sein. Wie die Neue Westfälische berichtet, sollen Neu-Trainer Oliver Kirch und Sportgeschäftsführer Michael Mutzel an einer Verpflichtung des Stürmers interessiert sein.
Zu teuer
Voraussetzung dafür ist aber, dass der FCN die Höhe der ursprünglichen Kaufoption von 850.000 Euro deutlich reduziert. Da die Franken selbst keine Verwendung mehr für Telalovic haben, erscheint ein Entgegenkommen und in der Folge ein fester Wechsel von Nürnberg nach Bielefeld dem Bericht zufolge alles andere als unwahrscheinlich. Eine Zukunft in Nürnberg dürfte es für den Angreifer jedenfalls nicht geben.


