Ex-FCN-Kapitän Knoche auch in Bielefeld vor dem Aus

Erst im Winter verließ er nach eineinhalb Jahren den 1. FC Nürnberg – nun steht der nächste Wechsel bevor.

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Foto: DO IT NOW Media

Eineinhalb Jahre Nürnberg

„Es war mir eine Ehre, Kapitän in diesem Verein zu sein“ – mit diesen Worten verabschiedete sich Robin Knoche im vergangenen Winter, als er den 1. FC Nürnberg in Richtung Arminia Bielefeld verließ. Eineinhalb Jahre zuvor kam er nach vier Jahren bei Union Berlin zum FCN. Bei den Franken wurde er schnell Kapitän und war in der ersten Saison als zentraler Innenverteidiger der Dreierkette ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft von Miroslav Klose.

In der abgelaufenen Saison änderte sich Knoches Rolle jedoch deutlich. Der Club setzte nun auf eine Viererkette, in der Luka Lochoshvili und Fabio Gruber gesetzt waren. Der Abgang in Richtung Bielefeld war die erwartbare Konsequenz.

Mehr Spielzeit

Beim Nürnberger Ligarivalen konnte sich der 34-Jährige schnell etablieren und gehörte von Beginn an zum Stammpersonal der Arminia – als Innenverteidiger in einer Viererkette. Auch wenn er am alles entscheidenden letzten Spieltag, als man sich gegen Hertha BSC mit einem furiosen 6:1-Erfolg den Klassenerhalt sicherte, überraschend nicht zum Einsatz kam. Dennoch war er in der Rückrunde alles in allem ein wichtiger Bestandteil der Ostwestfalen.

Keine Gespräche

Die Zukunft des 306-fachen Bundesligaspielers liegt aber wohl nicht in Bielefeld. Grund dafür dürfte unter anderem der Trainerwechsel bei der Arminia sein. Oliver Kirch, der im Sommer auf Mitch Kniat folgt, kündigte gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Mutzel an, sich mit einigen Spielern, deren Zukunft noch nicht geklärt ist, zusammenzusetzen.

Wie die Neue Westfälische berichtet, ist dies mit Knoche noch nicht geschehen – obwohl dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft. Ein Gespräch über eine gemeinsame Zukunft oder gar eine Offerte seien auch nicht mehr geplant.

Zukunft offen

So deutet vieles darauf hin, dass der ehemalige Spielführer des 1. FC Nürnberg nach langen Stationen in Wolfsburg und Berlin innerhalb kurzer Zeit vor einem erneuten Vereinswechsel steht. Dass er auf Zweitliga- oder ähnlichem Niveau je nach System noch helfen kann, hat Robin Knoche bei der Arminia durchaus bewiesen.