FCN dominiert Elf der Saison: 50% U23-Beteiligung

Viele junge Talente – und ein Routinier des 1. FC Nürnberg wurden gewählt.

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Foto: fcn.de

Viele gute Leistungen

Es war eine Rekordsaison der U23 des 1. FC Nürnberg. 2025/26 sicherte sich der FCN erstmals die Meisterschaft der Regionalliga Bayern. Beeindruckende 77 Punkte sammelte man am Ende, wenngleich man auf den möglichen Aufstieg in die 3. Liga verzichtete. Auch wenn man in erster Linie als Team brillierte, stachen einige FCN-Spieler individuell heraus.

Gut vertreten

Als verdiente Belohnung dafür wurden nun auch gleich sechs Nürnberger im Fan-Voting der Regionalliga Bayern in die Elf der Saison gewählt. Neben fünf Spielern setzte sich auch Trainer Andreas Wolf durch. Der 44-Jährige schaffte es, die Spannung hochzuhalten, die Qualität seines Kaders gewinnbringend einzusetzen und wird in der kommenden Saison in seine vierte Spielzeit als U23-Trainer der Franken gehen.

Wenig Defensive

Ebenfalls vertreten ist Torhüter Robin Lisewski, der nicht ohne Grund in Nürnberg als designierter Nachfolger von Jan Reichert gilt. In 29 Einsätzen konnte der ehemalige Dortmunder 14-mal zu Null spielen und kassierte lediglich 27 Gegentreffer.

Nürnberger Abwehrspieler schafften es hingegen nicht in die Auswahl – wenngleich es mit Kristian Mandic oder Khalid Abu El Haija auch hier einige Kandidaten gegeben hätte.

Dafür schaffte es einer der wenigen Routiniers der Nürnberger Mannschaft: Benedikt Kirsch. Der 30-Jährige arbeitete im zentral-defensiven Mittelfeld extrem viel, stopfte Löcher und hielt den Kreativspielern sehr häufig den Rücken frei.

Offensivere Rolle

In der U23 durfte Justin von der Hitz als Schienenspieler – und im Saisonendspurt sogar auf seiner Paraderolle als rechter Flügelspieler auflaufen. Starke zehn Scorerpunkte wusste er von dort aus in 20 Einsätzen beizusteuern und wurde dafür mit der Wahl in die Elf der Saison belohnt. Auch die Profis sollen in Zukunft offensiver mit ihm planen als in dieser Spielzeit, in der er – wenn überhaupt – zumeist rechts in der Viererkette zum Einsatz kam.

Vielversprechend

Abgerundet wird die 50-prozentige (6/12) Nürnberger Beteiligung durch die beiden talentierten Eigengewächse Joel Skowronek und Tino Kusanovic. Sie trafen jeweils achtmal und konnten vor allem in der Rückrunde mit ihrer Ausbeute auf sich aufmerksam machen.

Sowohl den beiden Angreifern als auch vielen anderen jungen Spielern ist es zuzutrauen, ihre Qualität in Zukunft auch im Profifußball zu zeigen. Der ein oder andere Spieler der Nürnberger U23 dürfte wohl auch bereits 2026/27 ein heißer Kandidat dafür sein. Zumal der Pool an Talenten mit beispielsweise Eric Porstner oder Ayoub Chaikhoun noch deutlich über die gewählten Spieler in der Elf der Saison hinausgeht.