Ex-Nürnberger triumphieren über Cristiano Ronaldo im asiatischen Champions-League-Two-Finale

Zwei ehemalige FCN-Profis ziehen unter einem deutschen Trainer an CR7 vorbei.

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Foto: YantsImages, Cristiano Ronaldo 2275, CC BY-SA 4.0

Karriere geriet ins Stocken

Spätestens seitdem Miroslav Klose im Sommer 2024 das Traineramt beim 1. FC Nürnberg übernahm, geriet die Karriere von Kanji Okunuki ins Stocken. Nachdem der japanische Flügelspieler zuvor noch zum Stammpersonal unter Cristian Fiél zählte, spielte er beim Weltmeister von 2014 schnell keine große Rolle mehr. Anfang 2025 folgte die Rückkehr in seine Heimat zum japanischen Erstligisten Gamba Osaka.

Doch auch dort kam Okunuki aufgrund von Verletzungssorgen lange Zeit nicht richtig in Tritt und steht nach fast anderthalb Jahren bei lediglich 13 Startelfeinsätzen.

Titelgewinn gegen Ronaldo, Mané, Coman & Co.

Umso glücklicher dürfte es den 26-Jährigen nun stimmen, einen Titelgewinn mit Gamba Osaka feiern zu dürfen. Im Finale der AFC Champions League Two – dem zweitwichtigsten Kontinentalwettbewerb für Vereinsmannschaften in Asien – schlugen die Japaner überraschend das saudische Starensemble von Al-Nassr um Cristiano Ronaldo, Sadio Mané, Kingsley Coman und Co., das die Partie sogar vor heimischer Kulisse austragen durfte.

Den goldenen 1:0-Siegtreffer erzielte Deniz Hümmet nach knapp einer halben Stunde.

Okunuki überflügelt CR7

Okunuki selbst saß zwar – wie so häufig in dieser Saison – zunächst nur auf der Bank, wurde aber in der 60. Minute eingewechselt. In einer Schlussphase mit nur knapp 30 Prozent Ballbesitz half der ehemalige FCN-Profi mit, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Mit diesem Finalsieg gelang Okunuki nun das, worauf Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien seit dreieinhalb Jahren wartet: ein Titelgewinn. Seitdem ging der inzwischen 41-Jährige insgesamt 14-mal leer aus.

Weiterer Ex-Nürnberger & deutscher Trainer

Mit Daichi Hayashi darf sich zudem ein weiterer Ex-Nürnberger AFC-Champions-League-Two-Sieger 2026 nennen – wenngleich der 28-jährige Stürmer weiterhin mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und seit seinem Abschied aus Nürnberg im Sommer 2024 auf lediglich zwei Pflichtspieleinsätze kommt.

Noch größer war bei diesem Titelgewinn allerdings der Einfluss eines Deutschen: Der 38-jährige Jens Wissing ist seit Jahresbeginn Trainer von Gamba Osaka – und damit maßgeblich verantwortlich für diesen Erfolg.