Startelfeinsätze eingestellt
In der Hinrunde musste sich Adriano Grimaldi beim 1. FC Nürnberg bis zum Frankenderby am 15. Spieltag gedulden, ehe er erstmals von Beginn an auflaufen durfte. Mittlerweile stand er insgesamt neunmal in der Startelf des FCN – und hat damit seine Ausbeute aus der Vorsaison in Paderborn bereits egalisiert. Während er für den Club bislang erst einmal traf, waren es 2024/25 noch acht Ligatreffer und drei Torvorlagen, die der 35-Jährige beisteuerte.
Erneut von Beginn an
Auch gegen den FC Magdeburg durfte der großgewachsene Stürmer von Beginn an auflaufen. „Piet ist im Training zweimal umgeknickt. Da war es mir zu gefährlich, ihn von Beginn an zu bringen“, wollte Miroslav Klose bei Piet Scobel kein Risiko gehen und eine frühe Auswechslung vermeiden. Dass er sich grundsätzlich für einen Zielspieler entschied, hing mit dem mannorientierten Pressing der Gäste zusammen: „Wir wussten, dass wir, wenn sie uns 1-gegen-1 zustellen, viel mit langen Bällen operieren müssen.“
Klose zufrieden
Sowohl mit Grimaldi als auch mit Finn Ole Becker, der dahinter agierte, war Nürnbergs Trainer durchaus zufrieden: „Ich finde, dass sie das sehr ordentlich gemacht haben.“ Dennoch blieb der Angreifer einmal mehr ohne Abschluss. Seit dem 22. Spieltag Mitte Februar, als der Club mit 5:1 gegen den KSC gewann, gab der ehemalige Paderborner nur einen einzigen Schuss in Richtung gegnerisches Tor ab. Seine Qualitäten in der Luft und im Festmachen von hohen Bällen wurden auch in dieser Zeit sichtbar – seine Passquote von lediglich 62 % in der laufenden Saison bleibt jedoch ein Faktor.
1:1-Wechsel
Gegen Magdeburg brachte Klose nach gut einer Stunde Scobel: „Dann haben wir 1:1 gewechselt, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit die langen Bälle immer noch gebraucht haben.“ Der 21-Jährige hätte kurz nach seiner Einwechslung fast das 2:0 erzielt, scheiterte aber knapp. Dennoch konnte er einige gute Aktionen verzeichnen, die ihn auch für das Derby am kommenden Sonntag zu einem heißen Startelfkandidaten machen.


