Zoma-Ausfall schwer zu kompensieren für FCN
Wie wichtig Mohamed Ali Zoma für den 1. FC Nürnberg ist, zeigte sich einmal mehr beim 1:1-Unentschieden bei Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende. Nachdem der Angreifer bereits in der achten Minute sein elftes Saisontor erzielt hatte, musste er nach 24 Minuten verletzungsbedingt vom Platz. Ohne seinen besten Torschützen wurde das Offensivspiel des FCN mit zunehmender Spieldauer deutlich ungefährlicher. Ein längerer Ausfall des 22-jährigen Italieners wäre für die Franken entsprechend schwer zu kompensieren.
Oberschenkelverletzung bei Zoma
Wie der Club nun mitteilte, habe sich Zoma „eine Muskelverletzung am Oberschenkel zugezogen“. Über die genaue Dauer der Ausfallzeit wurden keine Angaben gemacht. „Somit wird unsere Nummer 23 erst einmal nicht zur Verfügung stehen. Momo, unsere Physios und Trainerteam werden alles dafür tun, damit er schnellstmöglich wieder auf den Platz zurückkehren kann“, heißt es stattdessen auf den sozialen Kanälen.
„Dann hätten wir vom Saison-Aus gesprochen..“
Eine Formulierung, die bei vielen FCN-Anhängern die Sorge aufkommen ließ, Zoma in dieser Saison gar nicht mehr zu sehen – auch mit Blick auf den Fall Stefanos Tzimas, der sich in der Rückrunde der Vorsaison verletzte und anschließend nicht mehr im Clubtrikot auflief. Auf entsprechende Vermutungen reagierte der Verein jedoch deutlich: „Wenn die Prognose wäre, dass er kein Spiel mehr für uns macht, dann hätten wir vom Saison-Aus gesprochen.“
Hoffnung auf Zoma-Comeback
Heißt im Umkehrschluss: Die Hoffnung ist weiterhin groß, dass der flinke Offensivspieler noch in mindestens einem der verbleibenden vier Spiele zum Einsatz kommen kann. Entscheidend dürfte dabei der Heilungsverlauf sowie die Reaktion der Muskulatur auf steigende Belastung sein. Beim kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg wird Mohamed Ali Zoma jedoch zunächst fehlen.


