Nächste Entlassung in der 2. Bundesliga
In der Schlussphase der 2. Bundesliga scheint das Trainerkarussell noch einmal richtig Fahrt aufzunehmen. Von den neun Vereinen der unteren Tabellenhälfte haben bereits sieben den Trainer gewechselt – die nun achte Entlassung scheint beschlossene Sache.
Laut BILD trennt sich Fortuna Düsseldorf, die bereits in der Hinrunde Daniel Thioune freistellten, nun auch von Markus Anfang. Vor gut fünf Wochen schien die Lage nach einem Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg noch entspannt. Doch im Anschluss folgten vier Niederlagen in Serie. Der direkte Abstiegsplatz ist nur noch einen Punkt entfernt.
Kurz nach Entlassung: Rückkehr auf die Trainerbank
Der Nachfolger soll laut BILD bereits feststehen – und es handelt sich um einen alten Bekannten, der auch bei Miroslav Klose hohe Wertschätzung genießt:
„Ich stehe auf genau den gleichen Ball, deswegen verstehen wir uns auch so gut“, sagte der FCN-Trainer nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Preußen Münster Ende Januar – in Richtung des damaligen Trainers Alexander Ende.
Gut sechs Wochen später musste der 46-Jährige, der damals ähnlich wertschätzende Worte in Richtung Klose richtete, nach einer 0:6-Klatsche bei Dynamo Dresden und dem Absturz in die Abstiegszone beim SCP seinen Posten räumen.
Überraschende Rückkehr?
Wiederum vier Wochen später steht Ende nun offenbar vor einer überraschenden Rückkehr in die 2. Bundesliga.
„Alexander Ende (46) wird nach BILD-Informationen neuer Fortuna-Coach, unterschreibt einen Vertrag bis 2028“, berichtet die Zeitung. Damit würde er letztlich nur drei Spieltage dieser Zweitligasaison verpasst haben.
Mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg und dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden warten auf Ende und die Fortuna direkt Schlüsselspiele im Kampf um den Klassenerhalt – sofern sich die BILD-Meldung bestätigt.
FCN-Gegner im Abstiegskampf
Miroslav Klose dürfte es angesichts seiner damaligen Worte freuen, Ende wieder in der 2. Bundesliga begrüßen zu können.
Mit dem 1. FC Nürnberg könnte er zudem für seinen geschätzten Kollegen noch eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen. Schließlich trifft der FCN in den kommenden drei Partien ausschließlich auf Vereine, die gegen den Abstieg kämpfen – und damit direkte Konkurrenten von Fortuna Düsseldorf sind.


