21 von 25 Spielen verloren: Ex-Nürnberger mit Horrorbilanz

Seit seinem Abschied vom 1. FC Nürnberg läuft es nur bedingt.

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Foto: DO IT NOW Media

Nach gutem FCN-Ende wenig Freude

Mit sieben Toren aus den letzten sechs Spielen verabschiedete sich Mahir Emreli zum Ende der Saison 2024/2025 positiv vom 1. FC Nürnberg. Da man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen konnte, folgte der ablösefreie Wechsel zum Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern. Doch seitdem läuft es für den aserbaidschanischen Nationalstürmer nur so bedingt. Bei den Roten Teufeln kam der 29-Jährige in der Vorsaison auf nur magere drei Startelfeinsätze bei neun weiteren Einwechslungen.

Tabellenletzter in Polen

Aufgrund dieses Missverständnisses wurde Emreli im Sommer zum polnischen Erstligisten Raków Częstochowa verliehen. Dort konnte der Linksfuß in den ersten fünf Partien zwar immerhin drei Tore erzielen und eine Vorlage geben – mit einem großen Aber: Alle Spiele gingen verloren. Auch aus den nächsten fünf Ligaspielen konnten nur drei Punkte gesammelt werden. Heißt: Emreli und Raków stehen nach zehn Ligaspielen und neun Niederlagen mit nur drei Punkten am Tabellenende. Dabei schloss der Klub die Vorsaison noch als Vierter ab und scheiterte im Sommer knapp an der Qualifikation für die Conference League.

Horrorbilanz: 21 von 25 Spielen verloren

Für Emreli war die Rückkehr nach Polen bislang die Fortsetzung einer echten Misere. In der Hinrunde der Saison 2021/2022 spielte der Angreifer bereits ein halbes Jahr beim damaligen Europa-League-Teilnehmer Legia Warschau. Damals gingen zwölf von 15 Ligaspielen bei nur drei Siegen verloren, ehe im Winter der Wechsel zu Dinamo Zagreb folgte. Daraus ergibt sich für den Ex-Nürnberger eine echte Horrorbilanz seiner bisherigen Ekstraklasa-Karriere: 25 Spiele, 21 Niederlagen und nur vier Siege – was einem Punkteschnitt von nicht einmal einem halben Zähler pro Partie entspricht.

Abstiegsängste beim Meister von 2023

Dem ehemaligen FCN-Profi bleibt nur zu wünschen, dass er seine Bilanz mit Raków schon bald aufbessern kann. Deprimierend, aber gleichzeitig Hoffnung stiftend: Sieben der neun Niederlagen waren mit nur einem einzigen Tor Unterschied, laut Expected Points hätte man immerhin sieben Punkte mehr verdient gehabt. Der erst seit vier Spielen im Amt befindliche neue Trainer steht jedenfalls bereits jetzt unter Druck, die Abstiegsängste beim polnischen Meister von 2023 werden größer. Insofern dürften die Hoffnungen auch auf Mahir Emreli liegen, endlich den Umschwung zu schaffen.