20-Millionen-Angebot für FCN: Premier-League-Absteiger blitzt wegen Zoma ab

Der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg bekräftigt seine Worte mit Taten.

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Foto: DO IT NOW Media

Verhaltene Zoma-Freude wegen Verbleib

Etwas verhalten fiel der Jubel von Mohamed Ali Zoma aus, als er beim 4:1-Sieg des 1. FC Nürnberg das zwischenzeitliche 1:0 markierte. Joti Chatzialexiou konnte wenige Minuten später die Erklärung dafür am Sky-Mikrofon geben: „Es mag daran liegen, dass ich mit ihm das Gespräch geführt habe und gesagt habe, dass wir ihn nicht weggeben werden. Die Entscheidung haben wir getroffen“, verkündete er die frohe Botschaft für alle FCN-Fans.

Zoma „hatte viele Angebote“

Offenbar hätte Zoma, der international zunehmend umworben wurde, den Club kurz vor Ende der Transferperiode am Dienstag wohl doch noch gerne verlassen. Darauf deutet zumindest seine Zurückhaltung hin: „Ich hatte viele Angebote. Aber es wurde entschieden, dass es besser wäre, wenn ich noch ein Jahr hier bleibe. Und das haben wir auch akzeptiert“, erklärt der 22-jährige Italiener nach Spielende bei Sky.

Dass der pfeilschnelle Torjäger deswegen nun Unfrieden stiften könnte, negierte er aber direkt: „Wie ich es schon immer gesagt habe: ich bin glücklich hier und fühle mich gut.“

20-Millionen-Offerte von Premier League-Absteiger

Der renommierte Transferexperte Matteo Moretto enthüllte nun auf X, wohin der Weg Zomas in diesem Sommer hätte gehen können. Demnach bot Premier-League-Absteiger West Ham United 20 Millionen Euro Ablöse inklusive Boni für Nürnbergs Nummer 23 – also jene Summe, die der FCN noch vor einigen Wochen als Schmerzgrenze definierte.

Doch entsprechend Chatzialexious Worten blitzten die Londoner mit ihrer Offerte ab. Auch Ligue-1-Klub Olympique Marseille soll sich nach Zoma erkundigt haben.

Neubewertung im Winter?

Gut möglich, dass nach Chatzialexious Ansage noch der ein oder andere Klub mit einem Angebot abblitzen wird – schließlich steht die Entscheidung unabhängig von dessen Höhe. Ob die Karten im Winter neu gemischt werden? Zomas Worten zufolge gilt die Entscheidung des 1. FC Nürnberg jedenfalls „noch ein Jahr“.

Jedoch dürfte bis dahin auch die sportliche Situation eine Rolle spielen und könnte – je nach Tabellenstand – zu einer Neubewertung führen. Bis zum 1. Januar ist das Thema um einen Abgang Mohamed Ali Zomas vorerst aber ad acta gelegt.