Lochoshvili trifft schon wieder
Er hat es schon wieder getan: Im letzten Spiel dieser Länderspielperiode konnte Luka Lochoshvili erneut einen Treffer erzielen. Beim 2:0-Sieg der georgischen Nationalmannschaft gegen Bahrain traf der Profi des 1. FC Nürnberg in der 52. Minute zur 1:0-Führung.
Im Stile eines Mittelstürmers verwertete der 28-Jährige eine Flanke mit seinem starken linken Fuß und stellte damit einmal mehr seine Torgefahr unter Beweis.
Zehnte Torbeteiligung in einem Jahr
Qualitäten, die man inzwischen beinahe schon von Lochoshvili erwartet. Schließlich hatte der Innenverteidiger auch beim letzten Ligaspiel der Zweitligasaison vor drei Wochen getroffen, als der FCN sich mit 3:3 von Hannover 96 trennte.
Blickt man auf seine Bilanz der vergangenen zwölf Monate, liest sich diese eher wie die eines Offensivspielers. Seit Juni 2025 war der vor der Saison aus Italien nach Deutschland gewechselte Abwehrspieler an beeindruckenden zehn Toren für Club und Nationalmannschaft direkt beteiligt.
Lochoshvili gefährlicher als vier FCN-Stürmer
Für Georgien traf Lochoshvili seitdem in elf Länderspielen dreimal. Hinzu kommen fünf Tore und zwei Vorlagen in 34 Pflichtspielen für den FCN – macht insgesamt acht Treffer und zwei Assists in 45 Partien innerhalb eines Jahres.
Zum Vergleich: Die FCN-Stürmer Piet Scobel (zwei Tore, eine Vorlage), Adriano Grimaldi (ein Tor, zwei Vorlagen), Noah Maboulou (keine Torbeteiligung), Mickael Biron (keine Torbeteiligung) und der im Winter verliehene Semir Telalovic (drei Tore) kommen zusammengerechnet auf lediglich neun Torbeteiligungen in allen Profispielen.
FCN hofft auf Verbleib
Umso bemerkenswerter ist diese Bilanz, weil Lochoshvili seine Offensivqualitäten mit starken Leistungen in der Defensive verbindet und in der abgelaufenen Saison zu den besten Innenverteidigern der 2. Bundesliga zählte.
Entsprechend groß dürfte beim 1. FC Nürnberg die Hoffnung sein, auch in der kommenden Spielzeit auf die Dienste seiner Abwehrkante zählen zu können. Schließlich ließ der Georgier seine Zukunft vor einigen Wochen noch offen und Vereine aus England sollen Interesse an einer Verpflichtung zeigen.


