1. FC Nürnberg: die neue Anlaufstelle für junge Talente!

Was die Förderung von eigenen Jugendspielern angeht, ist der 1. FC Nürnberg die Nummer 1 der 2. Bundesliga. Zudem verstärkt man sich immer wieder clever mit Talenten von Extern, wie bspw. durch Caspar Jander und nun auch Rückkehrer Marcel Wenig. Dadurch ist der Club das, was vor einigen Jahren Borussia Dortmund war: eine Anlaufstelle für junge, talentierte Spieler. Das Zusammenspiel aus Vorstand, Sportdirektor, Trainer und Mannschaft lässt auf eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.

1.FC Nürnberg – Jugendförderer Nummer 1 in der 2. Bundesliga

Was Borussia Dortmund vor einigen Jahren in der Bundesliga war, ist aktuell so ein stückweit der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga: eine Entwicklungsoase für junge, talentierte Spieler. Einzig mit dem Unterschied, dass der Großteil dieser Spieler aus der eignen Jugend stammt. Hinter Hertha BSC (12) kann der 1. FCN auf die meisten Eigengewächse (8) aller Zweitligisten im Kader zurückgreifen. Summiert man die Anzahl der Ligaspiele dieser Talente, ist man sogar die Nummer 1 der 2. Bundesliga, was Jugendförderung im Profi-Kader angeht.

Dank Hecking & Rebbe: auch clevere Transfer von Extern

Zusätzlich zur Förderung der eigenen Jugendspieler verstärkt man sich clever von Extern mit jungen Talenten. Neben dem vielumworbenen Caspar Jander (20), der im Sommer ablösefrei zum Club kommt, konnte man nun auch die Rückkehr des 19-jährigen Marcel Wenig bekannt geben. Als gebürtiger Nürnberger und ehemaliger Jugendspieler sieht auch er – neben vielen anderen Beispielen – den FCN als guten Karriereschritt. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle Sport-Vorstand Dieter Hecking und Sportdirektor Olaf Rebbe. Das Duo konnte seit 2021 ein Transferplus von fast 9 Mio. € erwirtschaften und leistet damit wertvolle Arbeit für den klammen Verein.

Trotz Verkäufen: entwicklungsfähige Mannschaft unter Cristian Fiél beim 1. FCN

Das Wichtigste dabei dürfte jedoch sein, dass man trotz der Verkäufe von Leistungsträgern wie Duah, Fischer & Co weiterhin eine schlagkräftige, ja sogar entwicklungsfähige Mannschaft beisammenhalten konnte. Schließlich stand man seit dem Abstieg 2019 nur einmal besser nach der Hinrunde da. Einen entscheidenden Anteil daran dürfte auch Trainer Cristian Fiél haben, der sehr gut zur Nürnberger Philosophie passt. Mit guter Arbeit als U23-Trainer empfahl er sich nicht nur für die Profis, sondern verhalf selbst vielen Talenten zum Sprung in die 2. Bundesliga. Zudem bringt seine Art Fußballspielen zu lassen viel Freude in die Gesichter der Freunde des gepflegten Fußballs.

Hoffnungsvolle Zukunft für den 1. FC Nürnberg

Als neutraler Beobachter würden man nur zu gerne sehen, wie eine Nürnberger Mannschaft in der nächsten Saison ohne Abgänge aussähe. Die Tatsache, dass dies unrealistisch ist, zeigt aber gleichzeitig auch, wie gut man aktuell arbeitet, und zu welch starken Spielern die Talente in Nürnberg reifen. Mit Can Uzun, der aktuell zu den talentiertesten Spielern im deutschen Profi-Fußball zählt, steht im Sommer eine Rekordeinnahme für den 1. FC Nürnberg bevor. Wenn man einen Teil des Geldes weiterhin so sinnvoll reinvestiert wie in der Vergangenheit in Flick, Castrop & Co, müssen sich die Glubb-Fans keine Sorgen um ihren Verein machen, sondern dürfen sogar hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

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