Historisches Debüt
Am Freitag, den 25. September 2026, um 22:26 Uhr war es so weit: Roberto Mancini wechselte Mohamed Alì Zoma bei der Nations-League-Partie zwischen Italien und Belgien in der 80. Minute ein. Damit avancierte der Torjäger des 1. FC Nürnberg nach der bereits historischen Nominierung nun auch zum ersten Spieler der 2. Bundesliga überhaupt, der für die Squadra Azzurra zum Einsatz kam. Ein besonderer Moment – sowohl für den 22-Jährigen als auch für den FCN.
Gemeinsam mit bestem Freund
Was dieses Debüt umso besonderer macht: Zoma wurde gemeinsam mit Issa Doumbia eingewechselt. Denn der ebenfalls 22-Jährige ist ein langjähriger Wegbegleiter und bester Freund des Nürnbergers. Schließlich kennt sich das Duo seit Kindesbeinen an, wurde beim Serie-C-Klub AlbinoLeffe groß und durfte jetzt gemeinsam den Einstand in der italienischen Nationalmannschaft feiern.
Das gelang erst 18 Italienern vor dem FCN-Star
Was Zoma vom inzwischen in Portugal bei Sporting Lissabon spielenden Doumbia allerdings unterscheidet: Der zentrale Mittelfeldspieler verließ bereits ein Jahr früher den gemeinsamen Jugendklub und feierte im August 2024 sein Serie-A-Debüt, während Zoma erst ein Jahr später den Schritt zum Club wagte.
Damit schaffte Zoma bei seinem ersten Länderspieleinsatz etwas, was laut Sky Sport Italia zuvor nur 18 Italienern gelungen war: für die italienische Nationalmannschaft zu debütieren, ohne vorher in der Serie A gespielt zu haben. Bislang kam der dynamische Rechtsfuß lediglich in der Serie C und der 2. Bundesliga zum Einsatz.
Italien im Krisenmodus
Bei all den positiven historischen Neuigkeiten rund um den Debütanten steht es um die Squadra Azzurra aber weiterhin nicht gut. Denn Zoma wurde bereits beim Stand von 0:2 gegen die in Rom gastierenden Belgier eingewechselt – und konnte von seiner gewohnten Linksaußenposition aus nichts mehr am Spielstand ändern.
Somit endete das erste Spiel nach der verpassten Weltmeisterschaft und gleichzeitig das Comeback von Trainer Roberto Mancini mit einer bitteren Heimniederlage und Pfiffen von den Rängen. Für Mohamed Alì Zoma wird es allerdings ein ganz besonderer Tag in seinem Fußballerleben bleiben.


