Biron verpasst Debüt eines Ex-FCN-Profis im Nationalteam

Doch keine Vereinigung zwischen aktuellem und ehemaligem Spieler des 1. FC Nürnberg.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse CLUBFOKUS Mickael Biron Janis Antiste
Fotos: DO IT NOW Media

Biron muss Länderspiele absagen

Wie ursprünglich vom 1. FC Nürnberg kommuniziert wurde, sollte Mickael Biron nach anderthalb Jahren sein Comeback für die Nationalmannschaft von Martinique geben. Der 28-jährige Angreifer wurde von Trainer Fabien Mercadal für die Partien gegen Kuba und El Salvador nominiert. Wie inzwischen bekannt wurde, kann Biron nun doch nicht an diesen Länderspielen teilnehmen und bleibt am Valznerweiher. „Biron ist nach Rücksprache nicht zur Nationalmannschaft gereist und soll nach muskulären Problemen bei uns im Training aufgebaut werden“, teilte der Club via X mit.

Ex-FCN-Profi debütiert

Damit verpasst Biron das Nationalmannschaftsdebüt eines Spielers, der in der Vorsaison noch für den FCN auflief. Denn erstmals wurde Janis Antiste, der in der Rückrunde der Vorsaison als Leihspieler mit sieben Scorerpunkten in zwölf Einsätzen für die Franken aktiv war, für die Nationalmannschaft nominiert. Offenbar verfügt der in Toulouse geborene Profi von Rapid Wien auch über einen Pass für Martinique, was sich Trainer Mercadal nun zunutze machte.

„Vierzig Spieler angesprochen“

„Er ist ein guter Spieler. Ich hatte ihn ganz am Anfang kontaktiert – insgesamt habe ich etwa vierzig Spieler angesprochen. Er hat mir damals gesagt: ‚Coach, an dem Tag, an dem ich mich bereit fühle, melde ich mich bei Ihnen.‘“, so Mercadal, der Antiste im Interview mit „globallfoot.com“ als einen Spieler mit „Qualität“ charakterisiert. „Vor etwa einem Monat hat er sich dann wieder bei uns gemeldet und gesagt, dass er bereit wäre, falls wir ihn nominieren möchten. Das haben wir dann getan.“

Duo zunächst verhindert

So verhinderten Birons muskuläre Probleme, dass Martinique mit einem Offensivduo aus einem aktuellen und einem ehemaligen Nürnberger hätte auflaufen können. Möglicherweise kommt es dann bei der nächsten Länderspielpause zu einer Vereinigung von Mickael Biron und Janis Antiste. „Er ist jemand, der den Unterschied machen kann. Einer, der auf dem Platz viel arbeitet“, freut sich Martiniques Trainer nun aber zunächst auf seinen Neuzugang aus Wien.